Festgeld

Festgeld Angebote 2020 · Vergleich · Rechner

Was bedeutet Festgeld? Festgeld bezeichnet eine langfristige und sichere Möglichkeit der Geldanlage, bei der Anleger für einen fest definierten Zeitraum Zinsen in festgelegter und garantierter Höhe von ihrer Bank erhalten.

Bei einer Festgeldanlage werden die Zinskonditionen in der Regel umso attraktiver, je länger die Laufzeit der Geldanlage ist. Der Unterschied zu einer Tagesgeldanlage besteht darin, dass die Kündigung eines Festgeldkontos während der vorgesehenen Laufzeit nicht oder nur unter erschwerten Umständen möglich ist.

Im Gegenzug unterliegt die Verzinsung von Festgeld keinen Anpassungen an sich verändernde Zinsniveaus wie bei einem Tagesgeldkonto und stellt somit eine sichere und solide Geldanlage vordefinierten Anlagezeitraum dar. Wie auch bei Tagesgeld ist die Festgeldverzinsung im Marktdurchschnitt verhältnismäßig hoch und attraktiv.


Festgeldkonten – Service

Festgeld Angebot

Festgeld 24

Auf den folgenden Seiten bei Festgeld-24.de finden Sie neben grundlegenden Informationen zum Festgeld und Beschreibungen von Festgeld Banken auch einen umfassenden Festgeld Vergleichsrechner, mit dem Sie die unterschiedlichen Festgeldangebote einfach und bequem prüfen und vergleichen können.

Nach Eingabe Ihres gewünschten Anlagebetrags und der gewünschten Anlagedauer erhalten Sie die Auflistung der besten Festgeldangebote, sortiert nach dem aktuellen Zinssatz. Somit können Sie mit unserem Online Festgeld Vergleich die aktuell besten Festgeldangebote ermitteln und bei Bedarf auch gleich ein Angebot beantragen.

Festgeld Laufzeit und Angebote

Im Bereich der Festgeldangebote werden in der Regel Zeiträume zwischen 1 Monat und 5 Jahren als Laufzeit angeboten. Der Zinssatz für Festgeld ist bei längeren Laufzeiten im Normalfall höher als bei niedrigeren Laufzeiten.

Auch spielt der Zeitpunkt der Festgeldanlage eine Rolle, da der Festgeld Zinssatz am Marktzins orientiert ist.

Jede Bank bietet einen eigenen Zinssatz für Festgeldkonten an, somit ist vor einer Entscheidung das Einholen von mehreren Angeboten oder ein Festgeldvergleich sehr ratsam. Während der Laufzeit einer Festgeldanlage hat der Anleger jedoch keinen Zugriff auf das Festgeldkonto.

Sollte der Anleger tatsächlich einmal vorzeitig über sein Geld verfügen müssen, muss er ggf. mit dem Verlust der angesammelten Zinsen rechnen.

Bei einer gewünschten Verlängerung des Anlagezeitraums haben Anleger am Ende der Laufzeit teilweise die Möglichkeiten, mit der entsprechenden Bank zum Ende der zuvor festgelegten Laufzeit eine Verlängerung zu vereinbaren.


Mindesteinlage für Festgeldanlagen

Bei Festgeldkonten werden im Allgemeinen Mindestanlagen gefordert; zudem werden die Zinsen nur bis zu einer bestimmten Anlagehöhe angeboten, die sog. Maximalanlage. Daher ist es möglich, dass der effektive Zinssatz mit steigender Festgeld Anlagesumme wieder niedriger wird.

Dies kann dadurch vermieden werden, indem der Anleger einfach mehrere Festgeldangebote bei verschiedenen Banken wählt.

Steuer für Festgeldgewinne – Besteuerung von Festgeldanlagen

Auch bei einer Festgeld Anlage gilt seit Anfang 2009 die Abgeltungssteuer. Das bedeutet für Kapitalerträge, dass die Bank automatisch 25% Abgeltungssteuer (plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) direkt an das Finanzamt abführt.

Anlegern, deren Steuersatz unter 25% liegt, wird die Abgeltungsteuer zunächst zwar in voller Höhe abgezogen, allerdings können sich diese den zu viel gezahlten Betrag wieder erstatten lassen.

Als Alternative können sich Anleger vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung anfordern und diese der Bank vorlegen.

Festgeld – Kontoeröffnung

Für eine Festgeldanlage müssen Sie zunächst ein Konto bei der entsprechenden Bank eröffnen. Wenden Sie sich dafür am besten zunächst an Ihren gewünschten Anbieter, wie bspw. 1822direkt, comdirect Bank oder DKB Bank. Zur Eröffnung des Festgeldkontos wird in den meisten Fällen zur Legitimation das Post Ident Verfahren genutzt. Ein Festgeldkonto ist allerdings kein Verrechnungskonto und kann daher nur für die Spareinlage genutzt werden.

Einzahlungen und Auszahlungen für das Festgeldkonto müssen in der Regel somit über ein sog. Referenzkonto vorgenommen werden. Hierfür kann bei den meisten Banken einfach ein kostenloses Girokonto eingerichtet werden.


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